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Das
Bismarck- Denkmal:

Beschreibung des Denkmals
Das Bismarck-Nationaldenkmal steht in Düsseldorf auf dem
Martin-Luther-Platz. Die Statue ist aus Bronze gefertigt und umfasst eine Höhe
von insgesamt sieben Metern. Die Vorderseite des Sockelwürfels trägt die
Inschrift „Bismarck“. Das Denkmal zeigt den Reichskanzler in der für ein
Bismarckdenkmal typischen Pose. Imponierend steht die drei Meter hohe Figur
auf dem Sockel. Das linke Bein ist leicht nach vorn gesetzt und der Blick ist
ernst und zugleich würdevoll nach rechts geneigt. Otto von Bismarck trägt
einen schlichten Interimsrock der Halbstädter Kürassiere, eine Pickelhaube
und in seiner linken Hand ein auf den Boden gestemmtes Schwert. Diese Uniform
unterstreicht die Bedeutung des Reichskanzlers, der in beachtlicher Höhe über
den Köpfen der Betrachter thront.
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Zu seiner Rechten am unteren Teil des Sockels befindet eine männliche aus
Bronze bestehende Figur, die einen Krieger darstellt. Die Figur sitzt mit
nacktem Oberkörper leicht nach vorn gebeugt auf dem Fundament. In seiner
rechten Hand hält die Skulptur ein Bündel Eichenstäbe, das die deutschen
Staaten symbolisiert. In der anderen Hand umfasst der Krieger ein Schwert,
welches zur militärischen Abwehr dient.
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Links des Reichskanzlers sitzt eine
weibliche Statue, die zu Zeiten Bismarcks
die wachsende Industrie verkörpert. Die bronzene Arbeiterin trägt ein
schlichtes Kleid und ihr Kopf ist leicht nach rechts gedreht. Sie stütz sich
mit ihrer ausgestreckten rechten Hand auf einem Hammer ab, während die linke
Hand in ihre Hüften gestemmt ist. Zu ihren Füßen liegt ein Anker. Einst
waren am unteren Teil des Denkmals Wappen der größeren Bundesstaaten
angebracht und auf seiner Vorderseite befand sich das Wappen des Hauses
Bismarck. Während der Kriegsereignisse und der Umplatzierung des Monuments
sind diese jedoch verloren gegangen. Ebenfalls auf dem Martin-Luther-Platz
steht das Nationaldenkmal von Kaiser Wilhelm I. Das Bismarck-Denkmal wurde
bewusst so platziert, dass sich der Blick des Reichskanzlers auf den Kaiser
richtet. Dies erweckt bei dem Betrachter den Eindruck, als sei Bismarck
Wilhelm I. untergeordnet.
Intention:
Düsseldorf wollte den 80. Geburtstag von Bismarck eindrucksvoll
gestallten. Der Düsseldorfer Stadtverordnete und Ingenieur E. Schroedter äußerte
als erster den Gedanken zur Erbauung eines Bismarck-Denkmals als „ein
Zeichen des unvergänglichen Dankes der jetzt Lebenden und zur dauernden
Erinnerung an die Größe des Helden“ zu setzen. Am 19. März 1895 gründete
sich der Ausschuss „Vereinigung Düsseldorfer Bürger zur Errichtung eines
Bismarck-Denkmals in Düsseldorf“, der von 60 Mitgliedern ins Leben gerufen
wurde.
Die Wahl des Künstlers:
Die
Mitglieder forderten die Künstlerschaft auf, an einem Preisausschreiben für
die Errichtung des Bismarck-Nationaldenkmals teilzunehmen. Für die besten
Arbeiten war ein Preisgeld von 4000, 3000, 2000 und 1000 Mark ausgesetzt. Bis
zu den festgesetzten Zeitpunkt gingen 40 Entwürfe von 36 Künstlern ein. Das
Ergebnis war jedoch nicht zufrieden stellend, da keine der Entwürfe die
vorgegebenen Anforderungen zu Genüge entsprach. Daraufhin einigten sich die
Mitglieder den ersten Preis entfallen zu lassen. Der zweite Preis ging an den
Düsseldorfer Bildhauer August Bauer und den Berliner Künstler Johannes Röttger.
Für ihren Entwurf mit dem Motto „In patria“ erhielten die zwei Künstler
2000 Mark. Allerdings mussten sie ihren Sockelentwurf ändern, bevor sie mit
dem Bau des Monuments beginnen durften.
Das Kaiser- Wilhelm Denkmal:
Beschreibung des Denkmals:
Das Denkmal stellt Kaiser Wilhelm I. als Feldherrn dar, zu erkennen an
seiner Uniform und der Pickelhaube. Er reitet stolz aufgerichtet auf einem mächtigen
Ross, um seine und seines Staates Herrlichkeit zu demonstrieren. Begleitet
wird er von einer geflügelten Viktoria, der Verkörperung des Sieges (links,
siehe Abb. 2), welche an dem Lorbeerzweig in der rechten Hand zu erkennen ist
und der Kriegsfurie (rechts, siehe Abb. 2).
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Am Sockel ist ein Adler mit gespreizten Flügeln zu erkennen, der eine
kleine Krone trägt, es handelt sich hierbei um den preußischen Adler,
welcher auch später zum Reichsadler wurde. Dieser sitzt auf einer umgestürzten
Fahne (siehe Abb. 3). Über ihm hängt ein Lorbeerkranz an einem Gebilde,
welches wahrscheinlich ein Wappen darstellen soll, es ist aber nicht mehr zu
erkennen. Auf der linken und rechten Seite des Denkmals ist jeweils ein Bild
zu sehen, welches die Krönung einer Frau zeigt, wohlmöglich stellt diese die
Kriegsgöttin dar, welche als Symbol für den gewonnenen Krieg gegen
Frankreich gilt. Diese sitzt auf einem Thron mit Adlerabbildung, welches auf
das preußische Wappen hinweist. Sie wird von einem Mann gekrönt, hinter
welchem noch vier weitere Personen stehen: zum einen zwei Frauen, die ein
Schwert und ein Schutzschild in der Hand halten und zum anderen zwei Männer
die gemeinsam weitere Gegenstände tragen. All diese Personen wollen der gekrönten
Frau diese Gegenstände überreichen. Unter diesem Gebilde stehen die
Jahreszahlen „1870 1871“ geschrieben, ein Hinweis auf den Deutsch-Französischen
Krieg (siehe Abb. 4).
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Am hinteren Ende des Denkmals ist eine Gedenktafel, auf der geschrieben
steht: „Dem Begründer Des Deutschen Reiches, Das Dankbare Düsseldorf“.
Über dieser Gedenktafel hängt ein Lorbeerkranz. Weiterhin sitzen über
diesem Kranz zwei kleine Engel. Zum Schluss ist noch zusagen, dass der Sockel
des Denkmals aus poliertem Granit und der Rest aus Bronze besteht. Die
Gesamtkosten des Denkmals beliefen sich auf 200.000 Mark.
Entstehungsgeschichte des Denkmals:
Im 19. Jahrhundert wurde in Deutschland Patriotismus groß geschrieben.
Nicht nur auf Wunsch der Behörden wurden Denkmäler aller aufgestellt.
Besonders das Bürgertum bestimmte die Erscheinungsform dieser Denkmäler; die
unteren Volksschichten wurden meist ausgeschlossen. Dies war der Ausgangspunk
zur Errichtung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals.
Im 19. Jahrhundert wurde in Deutschland Patriotismus groß geschrieben.
Nicht nur auf Wunsch der Behörden wurden Denkmäler aller aufgestellt.
Besonders das Bürgertum bestimmte die Erscheinungsform dieser Denkmäler; die
unteren Volksschichten wurden meist ausgeschlossen. Dies war der Ausgangspunk
zur Errichtung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals.
So kam es, dass im Jahr 1888 der Stadt Düsseldorf eine Summe von 6000
Mark, die nach einer Ausstellung in Düsseldorf 1887 überblieb, zur
Errichtung des Kaiserdenkmals zur Verfügung gestellt wurde. Hier wurde auch
der Patriotismus, der unter den Bürgern herrschte, durch zahlreiche Spenden
sehr deutlich. Eine stolze Summe von 200.000 Mark kam zusammen. Nun stand
jedoch die schwierigste Frage offen. Diese befasste sich mit Finden eines
geeigneten Standortes für das Kaiserdenkmal. An dieser Auseinandersetzung
beteiligten sich nicht nur verschiedene Ausschüsse, sondern auch
Denkmalkomitees, Stadtvertretung, die Presse und natürlich die Bürgerschaft.
Nachdem das Denkmal erst im Jahr 1896 fertig gestellt wurde entschloss man
sich letztendlich doch, die Alleestraße als Standort des Denkmals zu
bestimmen. In den nächsten 65 bis 85 Jahren änderte sich der Standort des
Kaiserdenkmals jedoch zwei Mal. So
steht das Kaiser-Wilhelm-Denkmal seit 1988 auf dem Martin-Luther-Platz Jetzt
musste nur noch ein Künstler gesucht werden, der dieses Kaiserdenkmal
entwerfen würde. Nach der Findung des geeigneten Platzes
entschied man sich kurz, den Entwurf mit dem Namen „Königsberg-Versailles“,
welcher von dem Künstler Karl Janssen entworfen wurde, den ersten Preis zu
verleihen, da man sich einig war, dass nur ein Reiterstandbild den imperialen
Anspruch Kaiser Wilhelms I. am besten ausdrücken konnte..
Absicht:
Das Kaiser-Wilhelm Denkmal sollte, die bestehende Vaterlandsliebe fördern,
die zu Lebzeiten Wilhelms im ganzen Land herrschte, denn nach dem Ende des
Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen zu Anfang des 19. Jahrhunderts
und mit der Gründung des Deutschen Bundes um 1815 war fast jeder Deutscher
auf der Suche nach einem einheitlichen Deutschland. Doch erst unter der
Regierung König Wilhelms von Preußen kam man der Erfüllung des Wunsches
nach einem Einheitlichen Deutschland sehr nahe und ihm gelang es letztendlich
mit den drei Einigungskriegen, die der von Wilhelm gewählte Ministerpräsident
Bismarck in die Wege leitete, diesen Wunsch zu erfüllen. . Dieses Denkmal
sollte die Dankbarkeit der Düsseldorfer Bürger gegenüber Kaiser Wilhelm I.
ausdrücken, der zum Symbol der von Bismarck vollzogenen Reichsgründung
stilisiert wurde.
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Das
Ulanendenkmal
in Düsseldorf
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Beschreibung
des Ulanendenkmals:
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Das
Ulanendenkmal steht am Josef-Beuys-Ufer in Düsseldorf.
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Auf dem Muschelkalksockel steht eine ca. 15m hohe Steinsäule
welche mit einer Inschrift verziert ist: ,, Der ehrenvollen Erinnerung an das
Westfälische Ulanen-Regiment Nr. 5 und seine für das Vaterland gefallen
Kameraden 1815-1918 ''
Auf der Steinsäule ruht ein
Reiterstandbild, welches einen Reiter in einer typischen Uniform des Ulanen-
Regiments zeigt. Der Reiter sitzt auf einem Pferd, welches auf seinen
Hinterhufen steht.
Der Soldat hält in der
rechten Hand eine Lanze und in der linken Hand hält er die Zügel mit welchen
er das Pferd gelassen zu kontrollieren scheint. Das Pferd ist in einer kämpferischen
Position,
welche vermutlich die Kämpferische
Natur und die Standfestigkeit des Ulanen-Regiments veranschaulichen soll. Der
Reiter wirkt ruhig und gelassen und sein Blick geht nach links.
Es scheint so als würde
dieser starke und stolze Reiter die Umgebung beobachten und bewachen.
So übermittelt uns dieses
Denkmal einen Eindruck von Tapferkeit, Stärke und Stolz welche im
Ulanen-Reiter vereint sind.
Das
Ulanenregiment :
Das Ulanenregiment Nr.5 wurde
am 7. März 1815 gegründet und bestand aus Reitern, die
nur mit einer Lanze kämpften.
Da die meisten Offiziere und
Soldaten aus diesem Regiment aus Westfalen stammen bekam dieses Regiment am 4.
Juli 1859 den ehrenvollen Titel '' Westfälisches Ulanenregiment '' .
Dieses Regiment war an den
Feldzügen des Befreiungskrieges 1815 gegen das Kaiserreich von Napoleon 1.
beteiligt, 1866 am deutschen Krieg, welcher den Konflikt zwischen Östereich
und Preußen beinhaltete, und 1870/71 am Deutsch-französischen Krieg.
Am 1.Weltkrieg nahm das 5.
Ulanenregiment auch teil, jedoch nicht nur mit Lanzen bewaffnet.
Entstehungsgeschichte und Bedeutung des Denkmals:
Nach dem ersten Weltkrieg löste
sich das 5. Ulanenregiment auf. Die
Ulanen machten es sich jedoch noch zum Ziel für ihre gefallen Kameraden ein
Denkmal zu errichten.
Besonders der General Adolf
von Norman-Lohshausen und seine Anhänger aus dem Regimentsverband und aus dem
Verein der ehemaligen Ulanen machten sich stark für ein Denkmal,
indem sie sich zu einer
Denkmalkommission zusammenschlossen, welche bei der Stadtverwaltung nach einem
Denkmalplatz fragte.
Als geeigneten Denkmalplatz
war zu erst der Hofgarten vorgeschlagen worden, welcher jedoch im Nachhinein
vom Hofgarten und Friedhofausschuss ausgeschlossen wurde, da der Hofgarten
nicht mit Denkmälern überflutet werden sollte.
So wurde der
Ulanen-Denkmalkommission ein Platz am Hofgartenufer zur Verfügung gestellt.
Auf diesem Platz wurde dann
das Denkmal-Modell von Prof. Richard Langer gebaut. Zuvor hatte die
Ulanen-Denkmalkommission bei verschiedenen Bildhauern Modell-Vorschläge in
Auftrag gegeben und sie sind zu dem Schluss zu kommen, dass der Vorschlag von
Prof. Richard Langer der würdigste und schönste sei.
Der Bau dieses Denkmals kostete 40.000 Mark.
Diese Summe wurde hauptsächlich
durch Spenden von ehemaligen Ulanen-Mitgliedern finanziert. Auf einer
Pergamentrolle wurden die Namen der gefallen Ulanen-Mitglieder aufgeschrieben
und dann in die Grundsteine des Denkmals eingemauert. Die fertig Stellung
dieses Denkmals wurde 1929 gefeiert und diente seit dem als Schauplatz für
viele Treffen der ehemaligen Ulanen.
Die damalige Garnisonsstadt Düsseldorf,
welche sich stets gut mit ihrem Regiment verstand, schaute mit stolz auf das
nun prächtige Denkmal, das die militärische Stärke und den stolz des Westfälischen
5. Ulanenregiment repräsentiert.
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